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Licht am Nachthimmel

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Beschreibung:
Mein Freund Ken bekam ein grösseres Zimmer. Doch bevor man es als "sein Zimmer" bezeichnen konnte, musste noch einiges getan werden. Es herrschte ein riesen Chaos, doch wir freuten uns es richtig schön umzugestalten.
Zuerst machten wir uns Gedanken über Farben und das Motiv. Wir wollten eine Art Thema an die eine Wand bringen. Wenn man Ken kennt, ist das auch nicht all zu schwierig. Er mag blau und schwarz.


„Blau ist eine eher kühle Farbe. Sie ist die Farbe des Himmels und steht für Ruhe, Vertrauen, Pflichtbewusstsein, Schönheit und Sehnsucht. Sie kann aber auch den Eindruck von Traumtänzerei, Nachlässigkeit oder Melanchonie vermitteln. Blaues Licht wirkt zwar kühl, aber auch beruhigend. Blau hilft bei Schlafstörungen und Entzündungen. Es fördert sie Sprachfähigkeit und klares Denken.“

Quelle: Die Kunst des Aufräumens
Thomas Ritter & Constanze Köpp



Was gäbe es da für ein schöneres Motiv als den Nachthimmel?
Und da ein rabenschwarzes, bzw. dunkelblaues Zimmer nicht gerade die Gemüter erhellt, war schnell klar, dass genug Lichtquellen her mussten.
Mir fiel schnell die Christbaumbeleuchtung ein. Doch ich stellte mir das unmachbar vor, so dass ich den Gedanken gleich wieder verwerfen wollte. Da protestierte Ken und brachte die Idee mit der zweiten Wand.
Also eine Wand (aus Platten) vor der Zimmerwand, in welche wir Löcher bohrten und die Lämpchen von hinten hindurchsteckten.
Wir massen die Wand aus und überlegten uns was für Materialien wir brauchen würden.
Zu Hause angekommen fragte ich meinen Vater um Rat. Er konnte unsere Vorstellung teilen und wusste wie alles umsetzbar wäre.

Bald darauf trommelten Ken und ich ein paar Freunde zusammen, die uns dabei halfen, das ganze Zimmer dunkelblau zu streichen.
Ken's und mein Vater halfen uns dann bei DER Wand, der Nachthimmelwand vor welche später das Bett kommen sollte. Diese besteht aus aneinander gereihte und festgemachte Gipsplatten.

Nach und nach kamen auch alle vorgesehenen Möbel zusammen. Dem alten Holzschreibtisch von Ken verpassten wir einen weissen Anstrich mit Kunstharz. Ebenso wurde ein Regal weiss, so dass bald alles gut zueinander passte.
Ken und ich arbeiteten wie die Ameisen. Neue Lampen mussten her, ein neues Bett usw.
Im Endspurt wurde endlich auch die Wandmalerei fertig: ein Vollmond mit einigen Wolken auf einem Verlauf von schwarz zu dunkelblau.
Und damit das ganze auch bei Tageslicht gut aussehen würde (auch wenn die Lämpchen nicht brennen), waren wir noch eine Weile damit beschäftigt, auf der ganzen Wand kleine Sternchen zu malen.

Natürlich gab es immer wieder Schwierigkeiten, vorallem auch weil niemand genau wusste, was Ken und ich eigentlich vorhaben.
Doch weil wir ein gutes Team sind und den Willen dazu hatten, kam zum Schluss doch alles so, wie wir es uns vorgestellt hatten: wunderschön!


Dieses Video entstand am ersten Arbeitstag.
Ken schleift das Regal ab,
Mark sorgt am Klavier für etwas Stimmung,
Jacqueline und Laura streichen Wände,
und ich bin hinter der Kamera.

Ein herzliches Dankeschön an unsere drei Helfer!



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